Die Bengalkatze

Die Bengalkatze (alte deutsche Bezeichnung auch Leopardette) ist eine Rassekatze, die aus der Kreuzung der asiatischen Leopardkatze (einer Wildkatze), auch Bengalkatze genannt, mit einer kurzhaarigen Hauskatze hervorging. Damit gehört die Bengalkatze zu den Hybriden.

Charakter

Bengalen sind bis ins hohe Alter sehr verspielt und aktiv, wodurch  

sie viel Beschäftigung benötigen.


Bedingt durch ihr intelligentes Wesen und ihre Neugierigkeit, ist es für sie ein leichtes, Schränke, Schübe und Türen zu öffnen, sowie Gegenstände zu apportieren.
 

Bengalen unterhalten sich sehr gerne mit ihren Besitzern, sei dies nun mit aufdringlichem Schmusen und Schnurren oder auch stimmlich durch lautes Miauen. 


In ihrer Art erinnern sie teilweise an einen kleinen Hund, der seinem Menschen durch die ganze Wohnung folgt - "Der Hund im Katzenkostüm".


Körperliche Eigenschaften 

Bengalen besitzen eine enorme Sprungkraft und viele lieben das Wasser, was für die meisten Katzenrassen untypisch ist. Beides ist ein Erbe ihres wilden Verwandten, der asiatischen Bengalkatze. 

Bengalkatzen sind Kurzhaarkatzen und ihre Größe und Gewicht entsprechen nahezu der Europäisch Kurzhaar Katze (Die gewöhnliche "Haus- und Dorfkatze").

Gewicht:      Kater: ca. 5,5 Kg            
                      Katze: ca. 4,5 Kg    
Größe:         Kater: bis 40cm Schulterhöhe und 100cm Kopf-Schwanz-Länge                         Katze: etwas kleiner

Verträglichkeit


Bengalkatzen sind keine Einzelgänger!

Katzen im Gesamten sind entgegen der allgemeinen Meinung keine Einzelgänger, sondern Einzeljäger!
Sie gehen alleine auf die Jagd, da überwiegend kleine Beutetiere auf der Speisekarte stehen. Außerhalb der Jagd, umgeben sich Katzen aber sehr gerne mit Artgenossen.

Viele Bengalkatzen sind aber auch bereit, Freundschaften mit Hunden oder anderen Tieren zu schließen. So lange es sich nicht um eine Maus handelt...